#3 ONUSBillon

Alexander Walkenhorst nutzt technische Auszeit, um E-Mails zu lesen, durch die sein E-Mail Postfach sonst explodieren würde

Was war zuerst da? Die Henne oder das Ei? Georg oder Peter Wolf? Alexander Walkenhorst oder sein E-Mail Postfach?

Auch wenn die Wissenschaft noch nicht alle Fragen beantworten kann, steht eins fest: Selbst 2,06m sind nichts im Vergleich zu dem, was Walkenhorsts Posteingang nach etwa 60 Minuten erreicht.

Würde dieses infolgedessen explodieren, hätte das katastrophale Folgen für Mensch, Flora, Fauna und das Grundwasser. Pflichtbewusst nutzt Walkenhorst also jede Gelegenheit, etwas Dampf vom Kessel zu nehmen und einige der E-Mails zu beantworten. „Es ist nicht immer leicht. Lange Ausschlafen ist für mich Geschichte. Jeden Morgen wache ich gestresst mit dem Gedanken auf, dass es gleich soweit sein könnte“, beschreibt Walkenhorst seine dramatische Lage.

Seinem Teamkameraden Sven W. ist das Ganze ein Dorn im Auge. „Wie sollen wir denn jetzt noch vernünftig unsere Taktik besprechen? Tommi hätte das niemals erlaubt“, beklagt er sich, während er an einem catchy E-Mail Betreff feilt, um sich irgendwie bei Walkenhorst Gehör zu verschaffen.